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Peru - Orte & Attraktionen
Peru Touristen Führer
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SÜD PERU:
Pisco - Ica - Nasca :
Paracas & Ballestas Inseln
Huacachina
Nasca Linien
Chauchilla Friedhof
Ica
Die Oase in der Wüste
Die Stadt Ica ist die Hauptstadt des gleichnamigen Departaments.
Seit der Kolonialzeit ist Ica ein wichtiges Zentrum für Weinproduktion. Man erzählt,
dass einige Jahre nach der spanischen Eroberung Wein von den Kanarischen Inseln hierher
gebracht wurde und in dieser sonnigen Region angebaut wurde. Alle waren sehr überrascht,
wie gut sich die Pflanze an ihre neue Umgebung anpasste. Dies ermöglichte nicht nur eine
exzellente Weinproduktion, sondern auch den Beginn der Produktion des berühmten Schnapses
Pisco, der mit seinem Geschmack die Spanier eroberte und auch heute noch alle verführt,
die ihn probieren.
Die Kreativität der Leute von Ica liess auch ein neues Produkt entstehen, die Cachina,
ein Likör, der aus fermentierten Weintrauben hergestellt wird. Es ist ein sehr populäres
Getränk bei lokalen Festivitäten.
Ica bietet nicht nur Drinks, sondern auch ein vielfältiges Angebot an herrlichen Gerichten,
die den Gaumen erfreuen, wie zum Beispiel die köstlichen Süssigkeiten Tejas, die in ihrem
Inneren Nüsse, Feigen etc. haben, sie sind umhüllt von einer Art Milchcreme (Majarblanco)
und darüber kommt noch Zuckerguss. Bekannt ist hier auch Frijol colado (pürierte schwarze
Bohnen gemischt mit Milch, Zucker und Sesam).
Legende und Geschichte
Die starken Winde, die Sandstürme verursachen, sind bekannt als Paracas und schufen rinzigartige
Dünen. Sie bedecken die Pampas von Ica mit Sand und verbergen die Geheimnisse der alten regionalen
Kulturen. Trotz des Wassermangels in dieser Gegend, haben die Bewohner Icas ein bewundernswertes Niveau an landwirtschaftlicher Entwicklung erreicht. Dies war möglich dank eines komplexen Kanal- und Bewässerungssystems mit Wasser aus dem Untergrund.
Spuren der ersten Bewohner dieser Region gehen mindestens 5000 Jahre zurück.
Zeugnisse dieser Zeit wurden auf der Halbinsel Paracas gefunden. Ica war das Zentrum
verschiedener wichtiger Kulturen wie die Kultur Paracas (600 vor Christus bis 400 nach Christus)
und die Kultur Nasca (200 vor Christus bis 800 nach Christus). Die Paracas waren berühmt für ihre fortschrittliche Medizin; so waren sie zum Beispiel erfolgreich bei Schädeloperationen und Schädeldeformationen. Weiters waren sie Meister des Knüpfens und Webens - sie stellten eine Reihe von wunderschönen, farbenfrohen Teppichen und Textilien aus Wolle und Baumwolle mit verschiedenen Mustern her, die heute noch bewundert werden können. Später konstruierten die Nascas Aquadukte in den Pampas, die auch jetzt noch zur Bewässerung der Felder benutzt werden. Hier findet man äusserst beeindruckende archäologische Zeugnisse wie zum Beispiel die Scharrbilder von Nasca.
Während der Regierung des Inca Pachacutec wurde diese Region Teil des Tahuantinsuyo.
Pachacutec liess ein wichtiges administratives und kulturelles Zentrum bauen, bekannt
als Tacaraca, welches auch als Wohnsitz des lokalen Führers Aranvilca diente.
Nach der spanischen Eroberung wurde diese Region anfangs in zwei reiche Encomiendas
(Ländereien, die durch königliches Dekret an Spanier vergeben wurden) geteilt: Hanan Ica
und Urin Ica. Später, 1563, beauftragte der Vizekönig Luis Jeronimo de Cabrera die Stadt
Villa de Valverde zu gründen, welche 1640 in Ica umbenannt wurde. Die ursprüngliche Stadt
befand sich an einem Ort, der aufgrund eine starken Erdbebens verlassen werden musste.
Die Stadt Ica hatte von Anfang an landwirtschaftliche Bedeutung und ist Schlüsselpunkt für
den Handel im Süden Perus. Im 19. Jahrhundert gewannen die Inseln von Chincha grosse Bedeutung
aufgrund ihres Guanovorrates (Dünger aus Vogelmist). Der Abbau des Guano verhalf der Republik zu
Wohlhaben in jener Zeit. Auch der Baumwollanbau in dieser Region gewann an Bedeutung.
Für die Wirtschaft dieser Region.
Heute werden in der Region Ica hauptsächlich Wein, Baumwolle, Nüsse und verschiedenste
Früchte angebaut.
Klima und Zugang
Ica ist bekannt für ihr exzellentes Klima, mit Sonnenschein das ganze Jahr über.
Von Dezember bis März steigen die Temperaturen tagsüber merklich an und erreichen
einen Durchschnittswert von 30ºC gegen Mittag. Abends kühlt es leicht ab.
In den Monaten Juli und August fallen die Temperaturen, besonders nachts und können ein
Minimum an 8ºC erreichen. Aufgrund des typischen Wüstenklimas gibt es selten Niederschlag,
dafür aber starken Sonnenschein. Aus diesem Grund wird empfohlen Sonnenschutzcreme und Sonnenhut
zu verwenden.
Ica liegt auf eine Höhe von 406 Meter und ist über Panamerikan von Lima
(4 Stunden Fahrzeit, 303 km Entfernung) sehr leicht erreichbar. Man kan auch mit Charterflügen
von Lima nach Ica gelangen
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