Sacsayhuaman Festung Cusco Cuzco

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Cusco oder "Qosqo" in Quechua, "der Nabel der Welt":
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Sacsayhuaman, Kenko und Tambo Machay

Sacsayhuaman

Sacsayhuaman war einst eine Inkafestung, die stolz über der Stadt Cusco thronte. Der Name selbst stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet sinngemäß "gesprenkelter Falke". Der Bau der eindrucksvollen 2,5 ha großen Anlage in 3.567 m Höhe wurde vom Inca Pachacutec geplant, unter seinem Nachfolger Tupac Yupanqui begonnen und unter Huayna Capac fertiggestellt. So vergingen von der Idee bis zur Fertigstellung ungefähr 77 Jahre in denen 10.000-30.000 Arbeiter stets im Einsatz waren. Ungewiss und bewundernswert zugleich ist die Frage, wie die z.T. 5x5x2,50 m großen und ca. 200 Tonnen schweren Steinquader auf die Erhebung transportiert wurden. Oben wurden die Steinmassen mit Hammer und Meisel so bearbeitet, dass sie passgenau und ohne Mörtel an- und aufeinandergereiht werden konnten - die typische Inkabauweise. Die dreireihigen Außenmauern bestanden aus riesigen Quadern, die zum Teil eine Höhe von 9 m erreichten. Hinter ihnen lagen Terrassen, die unter anderem mit Brustwehr ausgestattet waren. In der Mitte des Komplexes befand sich ein großer runder Turm, der über einen Brunnenschacht und eine Zisterne mit Trinkwasser verfügte. Hier lag auch das Gästezimmer des Herrschers, welches prunkvoll mit Silber und Gold verziert war. Die Soldaten hingegen nächtigten in den zwei anderen quadratischen Türmen. Obwohl die Festung von Sacsayhuaman als unüberwindbar galt, wurde sie im Jahre 1536 von den spanischen Eroberern gestürmt. Von da an begannen die Spanier den Großteil der Steine für ihr neues koloniales Cusco abzutragen, so dass man heute nur noch eine Ruine vorfindet. Das Ausmaß sowie die mächtigen Inkamauern kann man aber noch heutzutage deutlich erkennen und den prächtigen Ausblick auf die Stadt Cusco genießen.

Kenko

Kenko, auch Quenqo geschrieben, besitzt die Form eines Amphitheaters und liegt nur 1km östlich von Sacsayhuaman. Der Name, "Labyrinth" oder "Zickzack", bezieht sich auf eine lange schlangenförmige Opferrinne, in der chicha (Maisbier), geweihtes Wasser oder Menschenblut während geheimnisvollen Opferritualen floss. In einer künstlichen unterirdischen Plattform befindet sich ein Altar, wo anscheinend die Toten einbalsamiert wurden. Etwas entfernter stand ein 6 m hoher Pumamonolith, welcher später größtenteils von den Spaniern zerstört wurde. An ihm befinden sich einige Hieroglyphen, die man bis heute nicht eindeutig deuten kann.

Tambo Machay

Die kleine ehemalige Tempelanlage war zu Zeiten der Inkas eine bedeutende Kultstätte des Wassers, wenn nicht sogar ein Wasserheiligtum. Das glasklare Wasser stammt aus verborgenen unterirdischen Kanälen und sprudelt noch heute aus drei Öffnungen in ein steinernes Bassin. Die Einwohner Cuscos nennen diesen Ort auch gerne "Baño del Inca" (Bad des Inka). Ob der Inka dieses Wasser wirklich zum Baden verwendete ist fraglich. Man vermutet aber, dass hier einst Wasserrituale durchgeführt wurden, bei denen das kühle Nass als Weihwasser diente. Der, der das Wasser trinkt, soll an ewiger Schönheit, Jugend und Fruchtbarkeit gewinnen. Alle drei archäologischen Komplexe befinden sich nicht weit von Cusco entfernt und sind sowohl zu Fuß als auch via Auto leicht zu erreichen. Für die Besichtigung sollte man mindestens einen halben Tag einplanen.

Alle drei archäologischen Komplexe befinden sich nicht weit von Cusco entfernt und sind sowohl zu Fuß als auch via Auto leicht zu erreichen. Für die Besichtigung sollte man mindestens einen halben Tag einplanen.



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